Im Jahr 1990 wurde die DDR offiziell an die BRD angegliedert und somit ein wieder vereinigter deutscher Staat geschaffen. Dabei entstand rein juristisch gesehen kein neuer Staat, sondern die DDR wurde als Staat aufgelöst und an die bereits bestehende BRD angegliedert, die als Staat erhalten blieb. Dies erfolgte auf der Basis eines Artikels im Grundgesetz der BRD.

Mit dieser Wiedervereinigung begannen jedoch erst viele Probleme in Ostdeutschland. So hatte die jahrzehntelange Planwirtschaft der DDR dazu geführt, dass die Gebiete der ehemaligen DDR wirtschaftlich kolabiert waren. Die Folge war, dass es den Menschen finanziell schlecht ging, die Straßen marode wareRelated imagen und die Infrastruktur generell mangelhaft. Viele Menschen aus Ostdeutschland nutzten daher die Gelegenheit der Wiedervereinigung um in den Westen auszuwandern.

Dadurch entstanden zahlreiche soziale und wirtschaftliche Probleme in Ostdeutschland. So führte diese Entwicklung unter anderem dazu, dass gerade viele kleinere Ortschaften vom Aussterben bedroht waren, da dort schlicht kaum mehr Menschen wohnten. Ein Zuzug war außerdem nicht zu erwarten, da die Städte und Orte im Osten wenig attraktiv waren im Vergleich zu den wohlhabenden Städten und Orten in der BRD. Noch heute sind daher viele Orte im Osten quasi verlassen. Andere haben damit zu kämpfen, dass vor allem viele alte Menschen und viele allein lebende Männer dort wohnen. Diese finden keine Frauen, da diese oftmals in den Westen gezogen sind. Dadurch gründen sie keine Familien und sorgen dadurch nicht für neuen Nachwuchs in den Orten und Städten. Darüber hinaus werden sie oftmals poltisch radikalisiert und tragen rechtes Gedankengut in sich. Sie sind bedingt durch ihre schlechte soziale Situation und ihre Isolation wütend auf Personen, denen es besser geht. Daher schüren sie hass gegen anderen, vor allem gegen nach Deutschland gezogene Personen aus dem Ausland. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass die neue Partei AFD in Ostdeutschland viele Wählerstimmen erhalten konnte.