Hin und wieder zurück?

Mit dem Jahr 1990 wurde aus zwei getrennten deutschen Staaten wieder ein einheitlicher deutscher Staat. So wurde die DDR, die als Satellitenstaat der Sowjetunion ein kommunistischer Staat war, in die BRD, den demokratischen Staat im Westen, aufgenommen. Am Ende stand damit das ZusammImage result for Städte wie Leipzigenwachsen zweier getrennter deutscher Staaten zu einem einzigen deutschen Staat. Auch wenn dieses Ereignis mittlerweile fast 30 Jahre in der Vergangenheit liegt, so gibt es doch immer noch viele große Unterschiede zwischen den Bundesländern, die auf dem Gebiet der ehemaligen DDR liegen und die als neue Bundesländer bezeichnet werden und den sogenannten alten Bundesländern, die auf dem Gebiet der BRD liegen. Nur wenige Städte wie Leipzig bilden hier eine Ausnahme.

Diese Unterschiede waren und sind dabei vor allem ökonomischer Art. So sind die neuen Bundesländer wirtschaftlich und finanziell deutlich schlechter gestellt als die alten Bundesländer, auch wenn es hier zum Teil auch unter den einzelnen Bundesländern erhebliche Unterschiede gibt. Diese Unterschiede haben nach der Wiedervereinigung dazu geführt, dass Millionen von Ostdeutschen in den Westen auswanderten um dort ihr Glück zu versuchen. Dieser Trend hielt dabei bis zum Jahr 2012 ohne Abbruch an. So wanderten in 22 aufeinander folgenden Jahren immer mehr Menschen aus den östlichen Bundesländern aus als in diese einwanderten. Dies hatte dabei teilweise schwere Folgen für die einzelnen Dörfer, Gemeinden und Städte in Ostdeutschland. So drohten sie regelrecht auszusterben da sie zu viele Einwohner verloren und keine neuen dazu erhielten.

Dieser Trend scheint sich jedoch jetzt endlich in sein Gegenteil zu verkehren. So berichten die Medien darüber, dass erstmals mehr Menschen in den Osten einwandern als auswandern. Dabei ist aber zu bedenken, dass vor allem einige Städte wie etwa Leipzig und Dresden hier die Zugpferde sind. So locken sie als In-Städte mittlerweile zahlreiche Menschen an. Davon profitieren jedoch nicht die kleineren Gemeinden, die nach wie vor unter dem Schwund der Bevölkerung leiden. Hier muss in Zukunft noch Abhilfe geschaffen werden.

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